Unser erster Betriebsausflug: Gemeinsam unterwegs, gemeinsam stark

Ein gelungener Betriebsausflug lebt von guter Stimmung, besonderen Erlebnissen und vor allem von den Menschen, mit denen man die Tage verbringt. Genau das durften wir bei unserem ersten gemeinsamen Betriebsausflug erleben.

Ein besonderes Dankeschön geht an Bauerfeind für die Einladung sowie an Klaus und Lukas, die das Ganze hervorragend organisiert und für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt haben.

Nach spannenden Einblicken bei Bauerfeind und einem gemeinsamen Essen wartete auch jede Menge Action auf uns. Beim Kartfahren konnten wir unseren Ehrgeiz auf die Strecke bringen, während es beim Stand-up-Paddling etwas entspannter zuging. Natürlich kamen auch der persönliche Austausch, gemeinsames Lachen und die ein oder andere kleine Herausforderung nicht zu kurz.

Für uns war dieser Ausflug eine schöne Gelegenheit, einmal abseits des Arbeitsalltags zusammenzukommen und gemeinsam neue Erinnerungen zu schaff en. Denn ein gutes Team zeichnet sich nicht nur durch erfolgreiche Zusammenarbeit aus, sondern auch dadurch, dass man gerne Zeit miteinander verbringt.

Vielen Dank an alle, die diese besondere Zeit möglich gemacht haben. nächsten gemeinsamen Betriebsausflug! Wir hatten jede Menge Spaß und freuen uns schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Betriebsausflug!

Kompressionsstrümpfe bei Lipödem und Lymphödem: Was wirklich hilft

Warum Kompression die Basis jeder Ödemtherapie ist

Lipödem und Lymphödem sind chronische Erkrankungen, die das Leben vieler Betroffener täglich beeinflussen: schwere, schmerzende oder geschwollene Beine, ein Spannungsgefühl im Gewebe und eine eingeschränkte Beweglichkeit gehören für viele zum Alltag. Eine echte Heilung gibt es bislang nicht – umso wichtiger ist eine konsequente Therapie, die die Beschwerden lindert und das Fortschreiten verlangsamt. Im Zentrum dieser Behandlung steht die medizinische Kompressionsversorgung.

Medizinische Kompressionsstrümpfe üben einen genau definierten Druck auf das Gewebe aus. Dieser unterstützt die Venen- und Lymphpumpe, fördert den Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit und reduziert Schwellungen spürbar. Ohne eine regelmäßig getragene Kompression lässt sich der Verlauf beider Erkrankungen kaum aufhalten – genau deshalb ist die richtige Versorgung kein Detail, sondern die Grundlage des gesamten Behandlungserfolgs.

Lipödem und Lymphödem – der feine, aber wichtige Unterschied

Auch wenn beide Erkrankungen mit Schwellungen einhergehen, sind sie grundverschieden. Das Lipödem ist eine krankhafte, meist symmetrische Vermehrung des Unterhautfettgewebes, die fast ausschließlich Frauen betrifft und sich durch Druck- und Berührungsschmerz sowie eine ausgeprägte Neigung zu blauen Flecken äußert. Beim Lipödem staut sich nicht primär Flüssigkeit, sondern es liegt eine Fettverteilungsstörung vor.

Das Lymphödem entsteht dagegen durch einen gestörten Abtransport der eiweißreichen Lymphflüssigkeit, häufig einseitig und oft als Folge von Operationen, Bestrahlungen oder angeborenen Schwächen des Lymphsystems. Besteht ein Lipödem über längere Zeit, kann zusätzlich ein Lymphödem hinzukommen – Fachleute sprechen dann vom Lipo-Lymphödem. Diese Unterscheidung ist entscheidend, weil sie bestimmt, welche Art von Strumpf und welche Kompressionsklasse sinnvoll sind. Eine fachkundige Lymph- und Lipödemversorgung beginnt deshalb immer mit einer genauen Diagnose.

Flachstrick oder Rundstrick – welcher Strumpf passt zu welchem Ödem?

In der Kompressionsversorgung unterscheidet man zwei Herstellungsverfahren. Rundgestrickte Strümpfe werden nahtlos und maschinell gefertigt und eignen sich vor allem für klassische Venenleiden. Bei Lipödem und Lymphödem sind dagegen flachgestrickte Kompressionsstrümpfe die erste Wahl. Sie werden mit einer Naht und nach individuellen Maßen gefertigt, sind wandstabiler und üben einen höheren Arbeitsdruck aus – genau das, was geschädigtes Gewebe braucht.

Flachgestrickte Strümpfe punkten bei Ödemen aus mehreren Gründen:

  • Höhere Wandstabilität – sie schneiden nicht in Hautfalten ein und verhindern so schmerzhafte Einschnürungen.
  • Individuelle Maßanfertigung – sie lassen sich exakt an die oft unregelmäßige Anatomie von Lip- und Lymphödembeinen anpassen.
  • Stärkerer Arbeitsdruck – dadurch wird der Lymphabfluss bei Bewegung effektiver angeregt als beim dünneren Rundstrick.
  • Eignung für alle Stadien – auch bei stark ausgeprägten Befunden bleibt die Versorgung wirksam und formstabil.

Die richtige Kompressionsklasse macht den Unterschied

Kompressionsstrümpfe werden in vier Kompressionsklassen (KKL) eingeteilt, die sich nach dem Druck am Fessel richten und in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen werden. Welche Klasse Sie benötigen, legt immer der verordnende Arzt fest – abhängig von Diagnose, Stadium und Beschwerdebild. Die folgende Übersicht zeigt die übliche Einteilung:

Klasse Druck (mmHg) Typischer Einsatzbereich
KKL I 18 – 21 Leichte Beschwerden, Schweregefühl, beginnende Schwellungen
KKL II 23 – 32 Ausgeprägte Schwellungen, leichteres Lipödem, häufigste Versorgung
KKL III 34 – 46 Fortgeschrittene Lymphödeme, ausgeprägtes Lipödem, chronische Veneninsuffizienz
KKL IV über 49 Schwere Lymphödeme mit starker Schwellungsneigung

Beim Lipödem kommt häufig die Klasse II zum Einsatz, während ausgeprägte Lymphödeme oft eine Versorgung der Klasse III oder IV erfordern. Wichtig ist, dass die Klasse weder zu niedrig noch unnötig hoch gewählt wird – nur ein passender Druck wirkt therapeutisch und bleibt im Alltag tragbar.

Kompression als Teil der komplexen Entstauungstherapie

Kompressionsstrümpfe wirken am besten, wenn sie in ein Gesamtkonzept eingebettet sind: die komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE). Sie gilt als Goldstandard bei Lymph- und Lipödemen und verläuft in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten:

  1. Entstauungsphase – manuelle Lymphdrainage und Bandagierung bringen das geschwollene Gewebe zunächst auf ein möglichst niedriges Volumen.
  2. Vermessung – sobald das Bein entstaut ist, werden die maßgefertigten Flachstrickstrümpfe exakt angepasst.
  3. Erhaltungsphase – der Kompressionsstrumpf hält das erreichte Ergebnis dauerhaft und verhindert ein erneutes Anschwellen.
  4. Begleitende Maßnahmen – Bewegung, Hautpflege und gegebenenfalls weitere Lymphdrainagen ergänzen die Therapie.

Erst dieses Zusammenspiel macht die Behandlung wirklich wirksam. Der Strumpf allein kann ein bereits stark geschwollenes Bein nicht entstauen – er sichert das Ergebnis der vorangegangenen Phasen. Konsequenz ist hier der entscheidende Erfolgsfaktor.

Kosten, Rezept und Krankenkasse – das steht Ihnen zu

Medizinische Kompressionsstrümpfe sind ein verordnungsfähiges Hilfsmittel. Bei einer ärztlichen Verordnung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den Großteil der Kosten – Versicherte tragen lediglich die gesetzliche Zuzahlung. Was Sie konkret erwartet, fasst die folgende Übersicht zusammen:

  • Zuzahlung: Erwachsene zahlen 10 Prozent des Preises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Strumpf.
  • Versorgungsmenge: Bei chronischen Erkrankungen wie Lip- und Lymphödem besteht in der Regel Anspruch auf zwei Garnituren – also vier Strümpfe – pro Jahr.
  • Verordnung: Auf dem Rezept sollten Diagnose, Kompressionsklasse, Flachstrick und die Maßanfertigung vermerkt sein.
  • Anpassung: Das Vermessen und die fachgerechte Anprobe im Sanitätshaus sind im Leistungsumfang enthalten.

Ein erfahrenes Fachgeschäft unterstützt Sie bei der Rezeptabwicklung und der Klärung mit der Krankenkasse. Wer sich unsicher ist, findet bei der professionellen Kompressionsversorgung von Gangauf eine umfassende Beratung – ebenso wie bei der wohnortnahen Versorgung im Raum Ingolstadt.

Pflege und Tragekomfort – so bleibt die Wirkung erhalten

Ein Kompressionsstrumpf wirkt nur so gut, wie sein Material es zulässt. Mit der Zeit verliert das Gewebe an Elastizität, weshalb die Lebensdauer eines Strumpfes meist bei etwa sechs Monaten liegt – genau deshalb sind zwei Garnituren pro Jahr vorgesehen. Damit die Strümpfe ihren Druck möglichst lange halten, ist die richtige Pflege entscheidend.

Waschen Sie die Strümpfe idealerweise täglich bei 30 bis 40 Grad mit einem milden Waschmittel. Verzichten Sie unbedingt auf Weichspüler und Trockner, da beides die elastischen Fasern schädigt. Lufttrocknen ist die schonendste Variante. Wer Schwierigkeiten beim Anziehen hat, sollte zu einer Anziehhilfe greifen – sie schont sowohl die Strümpfe als auch die Haut. Eine sorgfältige Hautpflege rundet die tägliche Routine ab und beugt Reizungen vor.

Für zusätzliche Stabilität bei Begleitbeschwerden können je nach Bedarf auch Bandagen und Orthesen sinnvoll sein. Lassen Sie sich dazu individuell beraten, damit Ihre Versorgung optimal auf Ihre Situation abgestimmt ist.

Häufige Fragen zum Thema Kompressionsstrümpfe bei Lipödem und Lymphödem

Welche Kompressionsstrümpfe sind bei Lipödem und Lymphödem am besten?

Bei beiden Erkrankungen sind flachgestrickte, maßgefertigte Kompressionsstrümpfe die erste Wahl. Sie sind wandstabil, schneiden nicht ein und üben einen höheren Arbeitsdruck aus als rundgestrickte Modelle.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ja. Bei ärztlicher Verordnung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den Großteil der Kosten. Es bleibt nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent, also mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Strumpf.

Wie oft bekomme ich neue Kompressionsstrümpfe?

Bei chronischen Erkrankungen wie Lip- und Lymphödem besteht in der Regel Anspruch auf zwei Garnituren pro Jahr. Das entspricht der üblichen Lebensdauer eines Strumpfes von etwa sechs Monaten.

Kann man Lipödem und Lymphödem gleichzeitig haben?

Ja. Besteht ein Lipödem über längere Zeit, kann zusätzlich ein Lymphödem entstehen. Mediziner sprechen dann von einem Lipo-Lymphödem, das eine besonders sorgfältig abgestimmte Kompressionsversorgung erfordert.

Muss ich die Strümpfe wirklich jeden Tag tragen?

In der Regel ja. Die Strümpfe werden morgens angezogen und abends wieder ausgezogen. Nur durch das konsequente, tägliche Tragen während der Aktivitätsphase bleibt das Behandlungsergebnis erhalten.

Wie pflege ich meine Kompressionsstrümpfe richtig?

Täglich bei 30 bis 40 Grad mit mildem Waschmittel waschen, an der Luft trocknen und auf Weichspüler sowie Trockner verzichten. So bleiben die elastischen Fasern und damit der therapeutische Druck möglichst lange erhalten.

Wann sind Kompressionsstrümpfe sinnvoll? Diese Anzeichen sprechen dafür

Wann sind Kompressionsstrümpfe sinnvoll? Ein Überblick

Müde, schwere Beine am Abend, geschwollene Knöchel oder die ersten sichtbaren Krampfadern – viele Menschen kennen diese Beschwerden, schieben sie aber lange beiseite. Dabei sind sie häufig ein erstes Signal dafür, dass die Venen Unterstützung gebrauchen können. Kompressionsstrümpfe sind eines der wirksamsten und am besten erprobten Hilfsmittel bei venösen und lymphatischen Beschwerden und kommen längst nicht mehr nur im hohen Alter zum Einsatz. Sie üben einen kontrollierten Druck auf das Bein aus, der von unten nach oben abnimmt und so den Rücktransport des Blutes zum Herzen unterstützt.

Sinnvoll sind die Strümpfe immer dann, wenn der natürliche Blut- oder Lymphabfluss gestört ist oder ein erhöhtes Risiko dafür besteht. Die endgültige Entscheidung über Notwendigkeit und Stärke trifft immer ein Arzt, denn medizinische Kompressionsstrümpfe sind verordnungspflichtige Hilfsmittel. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Anzeichen für eine Kompressionsversorgung sprechen und worauf es bei der Auswahl ankommt.

Diese Anzeichen sprechen für Kompressionsstrümpfe

Der Körper meldet sich oft frühzeitig, wenn die Venen überlastet sind. Treten die folgenden Beschwerden regelmäßig oder über längere Zeit auf, sollten Sie ärztlichen Rat einholen:

  • Schwere, müde oder spannende Beine, die vor allem abends und bei Wärme zunehmen
  • Geschwollene Knöchel oder Unterschenkel, die sich erst über Nacht zurückbilden
  • Sichtbare Krampfadern oder feine Besenreiser, die sich allmählich ausbreiten
  • Nächtliche Wadenkrämpfe, Kribbeln oder ein Gefühl von Unruhe in den Beinen
  • Hautveränderungen wie bräunliche Verfärbungen, Juckreiz oder Verhärtungen am Unterschenkel
  • Beschwerden, die sich beim langen Stehen oder Sitzen verstärken und bei Bewegung bessern

Einzelne dieser Symptome müssen noch kein ernstes Venenleiden bedeuten. Häufen sie sich jedoch oder verschlechtern sie sich, ist eine venenärztliche Abklärung dringend ratsam, um Folgeerkrankungen rechtzeitig zu vermeiden.

Häufige Erkrankungen, bei denen Kompression hilft

Kompressionsstrümpfe werden bei einer ganzen Reihe von Krankheitsbildern eingesetzt. Am häufigsten kommen sie bei der chronischen Venenschwäche, bei Krampfadern und nach Venenentzündungen zum Einsatz. Auch nach einer Thrombose oder einer Venenoperation gehören sie zur Standardtherapie, weil sie Rückstauungen verhindern und die Heilung unterstützen.

Eine zweite große Gruppe bilden die Erkrankungen des Lymphsystems. Bei Lymph- und Lipödemen staut sich Flüssigkeit im Gewebe, was zu Schwellungen und Spannungsgefühl führt. Hier kommen meist flachgestrickte Strümpfe zum Einsatz, die individuell angefertigt werden – mehr dazu lesen Sie auf der Seite zur Lymph- und Lipödemversorgung. Eine fachkundige Vermessung ist gerade bei diesen Krankheitsbildern entscheidend für den Therapieerfolg.

Die Kompressionsklassen und ihre Druckwerte

Medizinische Kompressionsstrümpfe werden in vier Klassen eingeteilt, die sich nach dem ausgeübten Druck am Knöchel richten. Der Druck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) gemessen. Je höher die Klasse, desto stärker die Kompression – und desto schwerer das zugrunde liegende Krankheitsbild. Die folgende Übersicht zeigt die gängige Einteilung:

Klasse Druck am Knöchel Typische Anwendung
Klasse 1 (leicht) 18 – 21 mmHg Schwere, müde Beine, leichte Krampfadern, Vorbeugung, Schwangerschaft
Klasse 2 (mittel) 23 – 32 mmHg Ausgeprägte Krampfadern, Schwellungen, nach Venenentzündung, Verödung oder Operation
Klasse 3 (kräftig) 34 – 46 mmHg Chronische Veneninsuffizienz, nach Thrombose, Hautveränderungen, abgeheiltes offenes Bein
Klasse 4 (sehr kräftig) ab 49 mmHg Schwere Lymphödeme und ausgeprägte Stauungen

 

Klasse 2 ist die am häufigsten verordnete Stufe, da sie sich für nahezu alle venösen und lymphatischen Erkrankungen eignet. Welche Klasse für Sie passend ist, legt jedoch immer der behandelnde Arzt individuell fest – eine starre Zuordnung allein nach Diagnose wäre zu pauschal.

So wirken Kompressionsstrümpfe im Körper

Das Prinzip der Kompression ist einfach und zugleich raffiniert. Der Strumpf liegt am Knöchel am festesten an und wird nach oben hin lockerer. Dieser von unten nach oben abnehmende Druck presst die erweiterten Venen zusammen und hilft den Venenklappen, wieder besser zu schließen. Das Blut wird dadurch zielgerichteter Richtung Herz transportiert, statt in den Beinen zu versacken.

Gleichzeitig wird die sogenannte Muskelpumpe unterstützt: Bei jeder Bewegung drücken die Wadenmuskeln gegen den Strumpf und befördern so das Blut nach oben. Das reduziert Schwellungen, lindert das Schweregefühl und senkt das Risiko für Thrombosen. Auch der Lymphfluss wird angeregt, was bei Ödemen für spürbare Entlastung sorgt. Einen Überblick über das gesamte Versorgungsspektrum finden Sie in der Rubrik Leistungen.

In diesen Alltagssituationen profitieren auch Gesunde

Kompression ist nicht nur etwas für Kranke. Auch Menschen ohne Diagnose können in bestimmten Situationen von Stütz- oder Kompressionsstrümpfen profitieren:

  • Auf langen Flug- oder Busreisen, wenn die Beine stundenlang unbewegt bleiben
  • In Berufen mit überwiegend stehender oder sitzender Tätigkeit
  • Während der Schwangerschaft, wenn das Gewebe lockerer und das Blutvolumen höher ist
  • Beim Ausdauersport, wo die Strümpfe die Regeneration unterstützen können
  • Bei familiärer Veranlagung zu Krampfadern als vorbeugende Maßnahme

In diesen Fällen reichen oft schon Strümpfe der Klasse 1. Sobald jedoch echte Beschwerden bestehen, sollten medizinische Strümpfe ärztlich verordnet und fachgerecht angepasst werden.

Vom Verdacht zur Versorgung: So gehen Sie vor

Der Weg zum passenden Kompressionsstrumpf ist unkompliziert, folgt aber einer festen Reihenfolge. So stellen Sie sicher, dass Diagnose, Klasse und Passform optimal zusammenpassen:

  1. Beschwerden beobachten und beim Hausarzt oder Venenspezialisten (Phlebologen) abklären lassen.
  2. Eine Diagnose stellen lassen, häufig mit einer Ultraschall- oder Venenmessung.
  3. Vom Arzt ein Rezept über die passende Kompressionsklasse ausstellen lassen.
  4. Im Sanitätshaus die Beine vermessen lassen – am besten morgens, wenn sie noch nicht geschwollen sind.
  5. Strumpf anpassen, Probetragen und die richtige An- und Ausziehtechnik erklären lassen.

Bei ausgeprägten Befunden werden die Strümpfe nach Maß gefertigt. Eine gute Beratung im Fachgeschäft entscheidet maßgeblich darüber, ob der Strumpf später wirklich getragen wird. Neben Venenleiden lassen sich dort auch passende Bandagen und Orthesen für zusätzliche Stabilität auswählen.

Worauf Sie bei Kauf und Pflege achten sollten

Damit Kompressionsstrümpfe ihre Wirkung entfalten, müssen sie exakt sitzen und korrekt gepflegt werden. Ein Strumpf, der rutscht, einschneidet oder Falten wirft, kann mehr schaden als nutzen. Deshalb sollten die Beine fachgerecht vermessen und der Strumpf regelmäßig auf seinen Sitz überprüft werden.

Im Alltag erleichtern Anziehhilfen und spezielle Handschuhe das Überstreifen erheblich. Waschen Sie die Strümpfe möglichst täglich, denn das stellt die ursprüngliche Spannung des Materials wieder her. Nach etwa sechs Monaten lässt die Kompressionswirkung nach, sodass meist zweimal pro Jahr ein neues Paar nötig ist. Wer in der Region Ingolstadt wohnt, findet weitere Informationen auf der Seite zu Kompressionsstrümpfen in Ingolstadt.

Häufige Fragen zum Thema Kompressionsstrümpfe

Brauche ich für Kompressionsstrümpfe ein Rezept?

Für medizinische Kompressionsstrümpfe ja. Sie sind verordnungspflichtige Hilfsmittel und werden vom Arzt verschrieben. Einfache Stützstrümpfe ohne medizinische Wirkung kann man dagegen frei kaufen.

Wie lange muss ich Kompressionsstrümpfe täglich tragen?

In der Regel werden sie morgens vor dem Aufstehen angezogen und den ganzen Tag bis zum Schlafengehen getragen. Wie lange und konsequent, hängt vom Krankheitsbild ab und wird ärztlich festgelegt.

Sind Kompressionsstrümpfe auch im Sommer sinnvoll?

Gerade bei Wärme weiten sich die Venen, und Beschwerden nehmen zu. Deshalb sind die Strümpfe im Sommer besonders wichtig. Heute gibt es atmungsaktive und leichte Modelle, die das Tragen angenehmer machen.

Kann ich mit Kompressionsstrümpfen Sport treiben?

Ja, Bewegung verstärkt sogar die Wirkung, weil die Muskelpumpe aktiviert wird. Für den Sport gibt es spezielle Modelle, die zusätzlich die Regeneration unterstützen können.

Wie oft müssen Kompressionsstrümpfe ersetzt werden?

Nach etwa sechs Monaten lässt die Elastizität und damit die Kompressionswirkung nach. In der Regel stehen Ihnen daher zwei Paar pro Jahr zu, damit immer ein wirksames Paar zur Verfügung steht.

Den eigenen Körper besser verstehen – mit modernen Analysen von Gangauf

News-Beitrag Juni 2025 von Gangauf Orthopädie - Aktuelles aus dem Sanitätshaus

Den eigenen Körper besser verstehen – mit modernen Analysen von Gangauf

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All diese Verfahren haben ein Ziel: Ihre Lebensqualität zu verbessern. Denn nur wer versteht, wie der eigene Körper funktioniert, kann ihn auch gezielt unterstützen.

Sie möchten wissen, was in Ihrem Körper vorgeht? Vereinbaren Sie einen Termin – oder kommen Sie einfach in unserem Fachgeschäft in Hofstetten oder Neuburg vorbei. Wir nehmen Sie und Ihr Anliegen ernst.

Gesunde Wanderschuhe & Komfortschuhe für den Herbst: Bei Gangauf werden Sie sicher fündig!

Anpassung eines Komfortschuhes bei Gangauf

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Besuchen Sie uns in Hofstetten oder Neuburg  und probieren Sie Ihr neues Lieblingspaar an! Wir sind gerne für Sie da.

Stylisch und fußgesund durch den Herbst: Entdecken Sie bei Gangauf die Gabor rollingsoft Kollektion

Wanderschuhe

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Sportlich durch den Spätsommer – mit Brooks-Laufschuhen und kompetenter Fachberatung

Brooks Laufschuhe

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Kommen Sie vorbei – und starten Sie sportlich durch.  In unseren Fachgeschäften in Hofstetten oder Neuburg sind wir gerne für Sie da.

Gut durch den Sommer – mit Bandagen für mehr Stabilität und weniger Schmerz

Bandagenversorgung

Gut durch den Sommer – mit Bandagen für mehr Stabilität und weniger Schmerz

Sommerzeit ist Bewegungszeit: Ob Gartenarbeit, Wandern, Schwimmen oder Radfahren – endlich wieder draußen aktiv sein! Doch wer unter Gelenkbeschwerden, Arthrose oder Überlastungen leidet, kennt die Kehrseite: Schon kleine Belastungen können schmerzhaft spürbar werden.

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